TK am Stadtwald e.V.

Satzung

Satzung des „Tennisklub am Stadtwald“, Rheinbach

Stand: 11.03.2014

1.

Der Verein führt den Namen „Tennisklub am Stadtwald“ und hat seinen Sitz in Rheinbach.

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

2.

Der Zweck des Vereins besteht in der sportlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder, insbesondere der planmäßigen Ausübung des Tennissports. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953.

 

3.

Der Verein hat

1.   ordentliche Mitglieder (aktive Mitglieder)

2.   Jugendliche (14 bis 18 Jahre)

3.   Kinder (unter 14 Jahren)

4.   außerordentliche Mitglieder (inaktive Mitglieder)

5.   Ehrenmitglieder

 

4.

Alle Mitglieder besitzen die aus der Zweckbestimmung und der Satzung des Vereins sich ergebenden Rechte und Pflichten. Jugendliche sind lediglich bei der Abstimmung über Anträge, die finanzielle Verpflichtungen begründen sollen, nicht stimmberechtigt. Bei Wahlen besitzen sie nur das aktive Wahlrecht. Kinder haben kein Stimmrecht.

 

5.

 Mitglied des Vereins kann jeder werden, der am Tennissport interessiert ist und die Vereinssatzung als verbindlich anerkennt. Aufnahmeanträge sind dem Vorstand schriftlich vorzulegen. Die Ablehnung eines Antrags kann nur aus wichtigem Grund erfolgen und bedarf einer einstimmigen Entscheidung des Vorstands. 

 

6.

Jedes Mitglied kann mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Ende des Jahres aus dem Verein austreten. Der Austritt kann mit einmonatiger Frist zum Ende eines Kalendermonats erklärt werden, wenn das Mitglied seinen Wohnsitz ändert. Die Mitgliedschaft muss beim Vorstand schriftlich gekündigt werden. Mit dem Ausscheiden erlischt jeder Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

Mitglieder, die mit Vereinsämtern betraut waren, haben zuvor dem Vorstand Rechenschaft für eine geordnete Übergabe ihrer Amtsgeschäfte abzulegen.

 

Die Mitgliedschaft ruht auf Antrag, wenn das Mitglied für mehr als 6 Monate den Raum Rheinbach verlässt oder wegen Krankheit nicht in der Lage ist, den Tennissport auszuüben.

 

7.

Über den Ausschluss eines Mitgliedes beschließt nach schriftlich begründetem Antrag eines ordentlichen Mitgliedes der erweiterte Vorstand. Auf Antrag eines ausgeschlossenen Mitgliedes, der innerhalb eines Monats nach Zustellung des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand gestellt werden muss, hat der Vorstand eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die über den Ausschluss endgültig mit Mehrheit der gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder beschließt. Ausschlussgründe sind insbesondere: gröblicher Verstoß gegen die Vereinskameradschaft oder den Zweck des Vereins, das Vorliegen ehrenrühriger Tatsachen sowie die Nichtzahlung des Beitrages, wenn dieser länger als ein halbes Jahr aussteht.

 

Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlischt jeder Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

Evtl. Verbindlichkeiten des Mitglieds beim Erlöschen der Mitgliedschaft, wie z.B. ausstehende Mitgliedsbeiträge, bleiben bestehen.

 

8.

Der Verein erhebt Jahresbeiträge und Eintrittsgelder. Diese können ordentliche, außerordentliche Mitglieder, weitere Mitglieder einer Familie, Studenten, Schüler, Jugendliche und für den Fall des Ruhens der Mitglieder, gestaffelt sein.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen auf schriftlichen Antrag von der Beitragspflicht ganz oder teilweise befreien. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder erhalten sie keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins (ausgenommen Zuschüsse zu sportlichen Veranstaltungen). Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden. Größere Anschaffungen bedürfen der Zustimmung von 2/3 der Vorstandsmitglieder.

 

9.

Den Spielbetrieb auf den Plätzen regelt eine für jeden bindende Platz- und Spielordnung. Den besonderen Anordnungen des 1. Vorsitzenden und des Sportwartes bzw. Jugendwarts ist Folge zu leisten.

 

Werden im Spielbetrieb Verbandsstrafen und Ordnungsmaßnahmen gegen einzelne Mannschaften des Vereins verhängt, sind diese verpflichtet die Maßnahme zu tragen.

 

Ist die Verbandsstrafe durch ein einzelnes Vereinsmitglied verursacht worden, hat dieses die Maßnahme zu tragen oder, wenn der Verein die Strafe bezahlt, diesen im Innenverhältnis frei zu stellen.

 

10.

Vor Ermittlung einer Mehrheit vor Wahlen werden ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen von den abgegebenen Stimmen abgezogen. Nur anwesende stimmberechtigte Mitglieder können sich an der Wahl beteiligen.

 

11.

Der Vorstand (im Sinne des § 26 BGB) besteht aus:

1.   Vorsitzenden

2.   (stellvertretenden) Vorsitzenden

Kassenwart

 

Zum erweiterten Vorstand gehören zusätzlich der

Sozialwart

Sportwart

Jugendwart

Schriftführer

Pressewart.

 

Zur Vertretung des Vereins sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende zusammen oder einer von ihnen zusammen mit dem Kassenwart befugt.

 

Alle Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung einzeln und in verschiedenen Wahlgängen gewählt. Liegen mehrere Vorschläge vor, ist eine geheime Wahl erforderlich. Gewählt ist, wer die Mehrheit der gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder auf sich vereinigt. Der Vorstand ist alle zwei Jahre neu zu wählen. Die Wahl soll in den drei ersten Monaten des Kalenderjahres erfolgen.

Bis zur Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes bleibt das alte Mitglied im Amt. Ersatzwahlen werden für den Rest der Amtszeit vorgenommen.

Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Er ist ermächtigt Hilfskräfte gegen Bezahlung einzustellen.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei  Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Tritt ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Wahlperiode zurück, ernennt der Vorstand kommissarisch bis zur Neuwahl in der nächsten Mitgliederversammlung einen Nachfolger.

 

Der Rücktritt aus dem Vorstand ist dem Verein schriftlich anzuzeigen.

 

Der Ehrenvorsitzende ist berechtigt, an allen Vorstandssitzungen teilzunehmen und ist einzuladen. Er hat im Vorstand kein Stimmrecht sondern beratende Funktion.

 

 

12.

Nach Abschluss des Kalenderjahres, bis spätestens Ende März des folgenden Jahres, hat eine Jahreshauptversammlung stattzufinden.

 

Die Einberufung sowie die Einladung durch den Vorstand an die Mitglieder erfolgt schriftlich, entweder per Email oder per Post, falls keine E-Mailadresse vorliegt.

Zusätzlich wird die Einladung auf der Internetseite des Vereins bekannt gemacht.

 

Sind mehrere Familienangehörige Vereinsmitglied, genügt der Versand an eines der Familienmitglieder.

 

Die Tagesordnung sowie eventuelle Anträge sind der Einladung beizufügen.

Die Einberufung bzw. die Einladung durch den Vorstand hat so rechtzeitig zu erfolgen, dass diese den Mitgliedern spätestens 14 Tage vor Beginn der Versammlung zugegangen ist.

 

Obligatorische Tagesordnungspunkte sind:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Rechnungslegung
  3. Entlastung des Vorstandes (nur alle 2 Jahre oder vor Ersatzwahlen für evtl. ausgeschiedene Vorstandsmitglieder)
  4. Neuwahl des Vorstandes (nur alle 2 Jahre, es sei denn, eine Ersatzwahl wird vorgenommen)
  5. Wahl von zwei Kassenprüfern
  6. Anträge
  7. Verschiedenes.

Der Vorsitzende oder ein anderes Vorstandsmitglied leitet die Versammlung. Für Vorstandswahlen kann die Versammlung einen Versammlungsleiter wählen. Über den Versammlungshergang ist eine Niederschrift anzufertigen; die gefassten Beschlüsse sind darin aufzunehmen. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben.

Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen.

 

Zur Beschlussfassung über Anträge ist die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich. Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können jederzeit stattfinden. Sie müssen einberufen werden, wenn ein Viertel der ordentlichen Mitglieder dieses schriftlich beantragt.

 

Der Antrag muss die zu behandelnde Tagesordnung enthalten.

 

Von der Mitgliederversammlung werden zwei Kassenprüfer für zwei Jahre gewählt. Sie dürfen keinem Organ oder Ausschuss des Vereins angehören.

Beide Kassenprüfer haben mindestens einmal im Jahr die Kassen-und Kontenführung, die Vermögensverwaltung sowie den Jahresabschluss des Vereins zu prüfen. Sie geben der Mitgliederversammlung einen Bericht über den Jahresabschluss, den sie durch ihre Unterschrift bestätigen. Bei vorgefundenen Mängeln muss zuvor der Gesamtvorstand informiert werden. Den Kassenprüfern ist uneingeschränkt Einsichtnahme in die Bücher, Belege und sonstige Unterlagen zu gewährleisten.

 

13.

Die Auflösung des Vereins kann nur mit 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Auflösung des Vereins ist das Vereinsvermögen zum Zwecke der anderweitig körperlichen Ertüchtigung durch den Beschluss der Mitgliederversammlung einem oder mehreren sporttreibenden Vereinen zu übertragen, der bzw. die gemeinnützig sein und seinen bzw. ihren Sitz in Rheinbach haben müssen. Eine Auszahlung an die Mitglieder findet nicht statt.

 

14.

Zahlung von Ehrenamtspauschalen

  1. Vereinsämter, insbesondere die Vorstandsämter, sind  grundsätzlich ehrenamtlich auszuüben.
  2. Abweichend von Absatz 1, Punkt 14, können an Vorstandsmitglieder, Abteilungsleiter oder ähnlich angemessene Vergütungen nach § 3 Nr. 26a EStG gezahlt werden.
  3. Die Entscheidung über Zahlung nach § 2 trifft der Vorstand.

 

15.

Datenschutz

Der Verein erhebt, speichert und verarbeitet die Daten der Mitglieder. Diese können sein: Zuname, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Nationalität, Anschrift, Bankverbindung, Telefon-/Handy-/Faxnummer, E-Mailadresse, Vereinsfunktion, Vereinsnummer, ID-Nummer, Leistungsklassen, Spielergebnisse.

Die Daten werden ausschließlich dazu verwendet, die Mitglieder in allen Angelegenheiten, die dem Tennissport dienen, optimal und umfassend zu informieren, zu beraten und zu betreuen. Alle personenbezogenen Daten werden vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

 

Dem Tennisverband Mittelrhein (TVM) sind diese Daten unter geschützter Zugangsberechtigung zugängig.

 

Der Verein ist berechtigt, die regionale/überregionale Presse und andere Medien über Sportereignisse und besondere Ereignisse im Verein incl. Bilder und Fotos zu informieren.

Das Mitglied kann einer Veröffentlichung entweder ganz oder teilweise (nämlich bezogen auf Bilder oder Fotos, auf denen das Mitglied zu sehen ist) widersprechen. In diesem Fall unterlässt der Verein die Veröffentlichung entweder ganz oder bezogen auf die betreffenden Bilder oder Fotos.

 

Mitgliederlisten werden ausschließlich auf Anforderung an den TVM, den Vorstand und Vereinsmitglieder mit Funktionen herausgegeben für die die Kenntnis der Mitgliederdaten erforderlich sind und wenn sie zu Verbands- oder Vereinszwecken verwendet werden.

 

Beim Austritt des Vereinsmitgliedes werden alle personenbezogenen Daten aus dem EDV-System des Vereins entfernt. Daten, die aus steuergesetzlichen Bestimmungen aufbewahrt werden müssen, werden ab der schriftlichen Austrittserklärung bis zu 10 Jahre vom Vorstand festgehalten.

 

16. Gültigkeit der Satzung

 

Die Vereinssatzung wurde auf der Mitgliederversammlung vom 11. Juni 1976 erstmalig beschlossen und ist  sofort in Kraft getreten.

 

Die erste Änderung der Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 01.10.2010 in Rheinbach beschlossen.

 

Die zweite Änderung der Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 11.03.2014 in Rheinbach beschlossen.

 

Die vorliegende Neufassung der Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Frühere Fassungen der Satzung treten damit automatisch außer Kraft.

 

 

Rheinbach, den  11.03.2014

Im Original gezeichnet:
Der Vorstand des
TK am Stadtwald